
Buchempfehlung
DKS-Buchtipp zum Thema: Business-Etikette für Frauen
Professionelle Umgangsformen im Job

| Autorin: | Susanne Helbach-Grosser Jutta Hofmann |
| Erschienen im: | orell füssli Verlag, 2006 |
| ISBN-Nr.: | 3-280-05152-5 |
| gebunden, 256 Seiten | |
| Preis: | € 24,80 + € 4,00 Versandkosten |
Wer bezahlt den Business-Lunch? Was tun, wenn der Duz-Kollege zum Chef befördert wird? Wie führe ich einen gepflegten Smalltalk mit dem Mann meiner Chefin? Der Business-Knigge unterstützt Frauen, die im Berufsalltag selbstbewusst und sicher auftreten wollen.
Richtiges Benehmen im beruflichen Umfeld ist eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile Karriere – ein unsichtbares Kapital, das sich täglich vermehrt und auszahlt. Die Autorinnen geben zahlreiche Tipps, wie Frauen ein positives Image aufbauen und auch in unvorhergesehenen Situationen souverän agieren können. Durch seinen übersichtlichen Aufbau mit Checklisten und Stichwortregister eignet sich der Ratgeber gleichzeitig auch als schnelles Nachschlagewerk für kritische Situationen.
Leseprobe
Der Körper als Spiegelbild der Gefühle
Sicher kennen Sie das: Nach einem Misserfolg (oder vor einer Aufgabe, die wir uns nicht so recht zutrauen) fühlen wir uns klein und unattraktiv. Hängende Schultern, langsamer Gang und all das ... bloß keine Zielscheibe sein.
Aber nach einer bestandenen Prüfung, einer Gehaltserhöhung, in all den glücklichen Momenten, in denen wir uns anerkannt und erfolgreich fühlen, tragen wir den Kopf hoch, gehen aufrecht und lächeln uns im Spiegel an, fühlen uns (und sind!) schön.
Der Körper ist ein Spiegelbild unserer Gefühle. Überlegen Sie, wie Sie sich zeigen wollen, und beobachten Sie bei anderen, was deren Körper ausdrückt. Dann merken Sie auch, wenn das Gesagte und die Körpersprache nicht übereinstimmen. Unsere Gesten unterstreichen die Worte, die wir sagen, oder widersprechen ihnen. Da es schwer ist, Körperbewegung und -haltung effektiv zu steuern, sollten Sie versuchen, Ihre Gefühle zu kontrollieren und in die richtigen Bahnen zu lenken. Wenn Sie zum Beispiel aufgeregt sind und dadurch feuchte oder eiskalte Hände bekommen, dieses Gefühl jedoch mit einem Pokerface zu überspielen versuchen, wird Ihr Gesprächspartner mit zwei unterschiedlichen Informationen konfrontiert. In manchen Fällen ist es gut, diese Situation zu verbalisieren: „Man könnte meinen, es ist schon wieder Handschuhwetter“ oder „Ich bin jetzt wirklich ein bisschen aufgeregt ...“
Eines sollten Sie wissen: Mit bestimmten körpersprachlichen Signalen verpatzen Sie Ihren positiven Auftritt. Bei kleinen Trippelschritten schließen andere auf Schüchternheit, bei verschränkten Armen auf Desinteresse und Abwehr. Hängende Schultern deuten auf Niedergeschlagenheit, den Kugelschreiber an- und auszuknipsen auf Nervosität, an den Nacken zu greifen auf Unsicherheit. Senden Sie stattdessen positive Signale aus. Dazu gehören ein dynamischer, aber nicht forscher Gang, Arme in natürlicher Stellung (hängend) oder die Hände auf Höhe des Nabels, eine aufrechte Haltung und gelassene Gesten.
Selbstbewusst in die Augen schauen
Lassen Sie immer die Augen mitsprechen. Sie schaffen damit sofort eine direkte persönliche Verbindung. Im mittel- und nordeuropäischen Raum gilt: Jemanden ungefähr so lange anschauen, wie man dann wieder wegsieht. Der Blick wandert zwischen Augen und Mund hin und her. Schauen Sie dem Gesprächspartner in die Augen: Das symbolisiert nicht nur Ihre Stärke, sondern Sie erkennen auch sofort, ob Ihr Gesprächspartner aufmerksam zuhört und wie er reagiert. Wer anderen nicht in die Augen schauen kann, ist schüchtern oder lässt ein schlechtes Gewissen vermuten.
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